Vom Traber zum Reitpferd

ein langer, Geduld fordernder Weg

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Bild vom Mai 2012

Whisful

so ist eigentlich Willis Trabername. Ich habe ihn schon als Willi gekauft, und der Name passt so gut zu diesem intelligenten, sehr neugierigem und drolligem Pferd. Gleichsam ist er aber auch ein sehr in sich ruhendes, ausgeglichenes Pferd, geduldsam, sehr lieb und zugetan. Von Anfang an war es sein Wesen, in das ich mich verliebte. Willi Nelson, so steht heute sein Name an der Box, der kleine, tapfere Pirat. Und tapfer ist er wirklich, denn er ist ein „Montagspferd“. Andauernd war er lahm und musste behandelt werden, es war zum Verzweifeln! Damit ist Schluß, so hatte ich mich 2016 entschieden: keine Spritzen mehr! Und Willi mochte auch keine Spritzen mehr.  Das ist kein Pferdeleben und so verbrachte er den ganzen Sommer  von kleinen Ausflügen am Wochenende abgesehen, nur auf Weide. Hier möchte ich nun teilen, wie es mir mit Willi dem kleinen Traber, den ich zum Freizeit-Reitpferd – auch weiterhin – ausbilde, bis heute erging und ergeht.

Vorgeschichte

01. Juni 2017

Ich habe Willi am 01. Juni 2012 erworben.

Pfiffiger Traberwallach zu verkaufen – und pfiffig trfft es vollkommen!

Allerdings….

Mit einem Zwanghuf vorne rechts, stark lahmend. Trotzdem, gegen jede Vernunft  habe ich ihn erworben. Ja, so ist es gewesen.

Ich hatte zu meinem Mann gesagt, ich habe heute ein Pferd gesehen,, welches mir sehr gut gefällt, ein süsses Pferd mit einem tollen Charakter.

Charakter ist mir sehr wichtig.  Es ist der besondere Blick eines Pferdes, offen, neugierig, nicht ängstlich, nicht dumpf, und nicht misstrauisch oder gar bösartig, was eh selten ist.

Charakter ist wichtiger als die Makellosigkeit des Gebäudes. Ein äusserlich makelloses Pferd nutzt nichts, wenn es unberechenbar ist, sich als zu schreckhaft erweist, oder schlicht dumpf ist.

An Gebäudemängel kann man sich auch reiterlich gewöhnen und sich darauf einstellen. Sicher, wenn man ein Dressurpferd möchte, dann sollte es keinen langen Rücken besitzen, aber ob der Hals ein wenig zu lang ist, ist nicht ein so schlimmer Mangel. Ein zu großer Kopf auf einem dünnen Hals aber wiederum doch. Dennoch liesse sich dieser Mangel reiterlich und mit gezielter Gymnastik mildern. Ein Charakterfehler lässt sich sehr schwer ausgleichen.

Ein Freizeitpferd sollte jedenfalls gelassen, vertrauensvoll, klug und auch belastbar sein. Ein echter Kamerad.

So wie Willi.

Aber leider lahmt er, sagte ich zu meinem Mann.

Was hat er denn, fragte er mich, kann man das heilen, wird er irgendwann wieder ganz gesund sein?

Ja schon, aber das dauert, sagte ich.

Nun, sagte er, wenn er Dir gefällt und er wieder gesund gepflegt werden kann, dann nimm ihn. Du hast Zeit und auch Geduld.

Das war 2 Monate vor dem Kaufdatum gewesen.

Ich habe Willi gekauft, und ich habe es schon manches Mal bereut, weil es immer wieder Rückschläge gab, die meine Geduld auf die Probe stellten, mich traurig machten und mich frustrierten.

Nach 4 Jahren hatte ich meinen Tiefpunkt erreicht.

– Mai 2018

Heute bereue ich gar nichts mehr.

Ich bin am Ende meines Hauptzieles angekommen. Willi strotzt vor Gesundheit und ich bin mir ziemlich sicher, mit den Lahmheiten sind wir durch!

Hier nun seine ganze Geschichte in chronolgischer Reihenfolge beginnend mit den jüngsten Ereignissen.

2017

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Bild Mai 2017 auf dem Lehrgang mit Dr. Thomas Ritter

Wattritt Juni/Juli 2017

 

Was für ein hübscher Pirat 😀 der Willi Nelson!!!

Juli 2017 im neuen Offenstall, 24 Stunden Wiese und Heu – himmlisch – nach seinem Reha Aufenthalt in Brück und dem Wattritt.

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Januar 2017

Meine Freundin zieht mit ihrem kranken Pferd nach Brück in die Wühlmühle, ich reise erst nach Las Vegas und danach zieht auch Willi nach Brück zu seiner Reha.

 

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Und dann kam Kenni 17-jährig zu uns und blieb bis zum 24.04.2018 bei uns. RIP!!

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2016

war ein fürchterliches Jahr. Erst Fesselträgerentzündung, dann mussten wir den Stall wechseln, und im neuen Tunierstall hat Willi erst einen Tritt vor den Bug bekommen und musste monatelang stehen. Er hatte eine Schleimbeutelentzündung am Buggelenk rechts. Das führte in der Folge aufgrund von Entlastung des rechten Vorderbeines zu einer Sehnenscheidenentzündung hinten rechts. Der erste Tierarzt in einer Pferdeklinik in Berlin wollte Willis Sehne endoskopieren. Das war mir zu invasiv und ich sah auch keinen Grund dafür, denn die Diagnose war ja eindeutig: Sehnenscheidenentzündung. Ich fuhr in die Pferdeklinik Seeburg. Dort sagte mir Dr. Faulstich, dass ich die einfache Sehnenscheidenentzündung mit einem Zinkleimverband behandeln sollte. Das half auch sofort.

Nach diesen Untersuchungen war die jährliche Impfung fällig, und das führte dazu, dass Willi im Juni dann immun geschwächt an Druse erkrankte – als einziges Pferd im Stall.

Aufgrund unserer sofortigen ausgezeichneten Pflege, ist Willi sehr schnell wieder gesundet. Jedoch, die Stimmung im Stall war übel, ich und auch meine Freundin mit einem anderweitig erkranktem Pferd liefen Spießruten. Meinem Pferd wurde bei über 30 Grad keine gesonderte Weide zur Genesung zur Verfügung gestellt. Stattdessen sollte er in der Box mit verhängtem Gitter, und einem Klima schlimmer als in der Sauna, „gesunden“.  Es gab einen Kabuff  hinterm Stall. Besser an der frischen Luft als in der stickigen Box.

Dennoch, völlig unmöglich!!

Gefüttert und getränkt wurde er auch nicht mehr – und es waren tagsüber bis zu 36 Grad. Nach insgesamt zwei Wochen, die schon zu lang waren, brachte ich Willi von dort fort zu einem Bauern auf eine Kuhweide, die er mir netterweise zur Verfügung stellte.

Dort verliebte sich die kleine Tochter des Bauern unsterblich in Willi!  Sie hatte auch ein Pferdchen, ein altes Pony mit Hufrehe. Dieser süsse Wallach heisst auch Willi. Und so standen dort der kleine und der grosse Willi.

Idyllisch war es dort.. aber nach einem Monat hatte Willi sich erholt und es wurde Zeit ihn wieder zu Kumpels zu bringen.

August 2016 in Bestensee dachte ich, dass wir endlich angekommen sind nach seiner schlimmen Krankheit.

Riesenpaddock, mit Riesenunterstand ganz alleine für Willi mit tollem Ausblick. Eine automatische Tränke wurde für Willi eine paar Tage später angebaut.

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Schönes Ausreitgelände, leider zu wenig Weide.

Im Winter hatte sich die Herde verändert und Willi begrüsste mich mit hohem Wiehern. Das ist ein schlechtes Zeichen, entweder es ist etwas schreckliches passiert, ein Biss, wie 2015 als er von seinem Boxennachbarn ganz übel in die Nase gebissen wurde, oder ein Tritt, oder gähnende Langeweile, so auch als er Boxenruhe hatte. Willi fühlte sich in der Herde nicht mehr wohl, er stand meistens nur noch am Rand herum.

Ich entschied mich, ihn sich mal gänzlich erholen zu lassen, für ein halbes Jahr, und ihn nach Brück in die Wühlmühle zur Reha zu stellen.

Einfach mal in Ruhe Pferd sein, gutes Gras, gute Luft, viel Auslauf, und kein Stress!

Und so kam es dann auch. Im Februar 2017 ging er dann nach Brück. Herrlich war es dort, Viel Weide, ganz viel gute Luft, grünes, saftiges Gras, feuchter Boden, der für die Hufe sehr gut war, Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe an der idyllischen Planke.

Gut, aus dem halben Jahr wurden 5 Monate, bis Ende Juni, als wir dann erst ins Watt fuhren für ein paar Tage und danach dann in seinen neuen Offenstall wechselten.

Es war das erste mal, dass ich das Gefühl hatte, nun ist der Zeitpunkt gekommen ihn in einen Offenstall zu stellen mit 24 Stunden Auslauf.

Marita von der Wühlmühle hatte mich gefragt, wo ich denn den Willi hinbrächte, In einen Aktivstall hatte sie mich gefragt. Ich war ganz erstaunt über ihre Frage, und positiv überrascht. Ein echter Aktivstall ist es nicht, hatte ich geantwortet, aber ein Offenstall mit viel Auslauf und Wegen zur Weide und zur Tränke und zum Unterstand. Sie erwiderte, das sie das schön findet. Und ich fragte neugierig warum? Da erzähle sie mir, dass Willi nachts am liebsten draussen im Paddock liegt, auf den Betonplatten und seine angeschlossene Box mit Stroh und trotzdem diese gänzlich offen war zum Paddock, überhaupt nicht mehr benutzte. Die Boxenwand, die man noch auf dem Foto oben sieht, mit der Tür war nämlich nach 2 Wochen, in denen er sich eingelebt hatte, gänzlich entfernt worden und Willi und auch seine Boxennachbarin, Nancy, das Pferd meiner Freundin, hatten jeweils eine große Box, als Unterstand mit einem Paddock davor.

Es hatte mich sehr beruhigt und auch bestätigt, dass die Entscheidung ihn nun doch in einen Offenstall zu stellen, die richtige war.

Willi fühlt sich dort auch sehr wohl. Er war stets an beiden Hinterbeinen leicht durchtrittig, und das hat sich mit orthopädischen Beschlag und der Bewegung massiv gebessert. Seine Gallen sind erheblich besser geworden. In Brück waren sie ganz weg, trotzdem er dort keinen orthopädischen beschlag hatte. Im Offenstall habe ich ihn im Winter orthopädisch beschlagen lassen, als die Pferde zu lange und zu oft an der Heuraufe stehen mussten. Diese Haltung hat die Durchtrittigkeit negativ beeinflusst. Mit dem Beschlag ist es sofort sichtbar besser geworden. Ich werde diesen nun auch weiterverwenden.

2014/2015

Diese Jahre waren ebenfalls überschattet von Krankheiten und Lahmheiten. Entzündung der oberflächlichen Beugesehne und Fesselträgerentzündung, die sich über Monate hinzogen und das Aufbautraining war auch sehr langwierig.

2014 war ein Jahr indem ich Willi ein halbes Jahr reiten konnte, und dann war er lahm, und ich verbrachte meine Zeit mit pflegen, grasen gehen, spazieren gehen und Aufbautraining.

Die Behandlung war sehr intensiv. 5 x Stosswelle mit Magnetfeldtherapie udn vorher natürlich Lahmheitsuntersuchung und MRT. Das hat mich ein Vermögen gekostet, ich würde sagen alles in allem ca. 7000 Euro, von den Kosten zuvor, einer Lahmheitsuntersuchung im Stall, und Hyaluronspritzen ins Gelenk, die aber eigentlich kaum etwas brachten, wollen wir garnicht reden. das waren ja auch noch mal 2000 Euro.

Die Behandlung viel ausgerechnet noch in meine Zeit, wo ich arbeitslos war.  Gut, dass ich vorher gut verdient hatte und mein Arbeitslosengeld entsprechend hoch ausfiel. Andernfalls wäre eine solche Behandlung aus Kostengründen nicht möglich gewesen.

Man muss sich gut überlegen, ob man sich wirklich ein eigenes Pferd anschafft, denn man steckt nicht drin. Ich war mir bewusst, ein krankes Pferd zu kaufen. Jedoch war ich mir nicht bewusst, welche Auswirkungen dieser scheinbar harmlose Trachtenzwang haben würde! Der war ja tatsächlich nach etwas weniger als einem Jahr geheilt, aber dann kamen die Folgebeschwerden. Die hatte ich nicht im Blick gehabt.

Im August 2014 waren wir mit unseren Pferden an der Nordsee im Watt. Nur ich nicht. Willi blieb zu Hause. Eine Freundin von mir, deren Urlaub leider kurzfristig gestrichen wurde, stellte mir dann ihre Stute für den Wattritt zur Verfügung und so kam es, dass ich doch fahren konnte und ein tolles Erlebnis hatte.

Als Willi fast im April 2015 fast genesen war, fuhren wir zu dritt an die polnische Ostsee, wo ich dann ein wenig mit ihm ausritt. Meine beiden Freundinnen ritten öfter zusammen aus. Ausserdem hatte ich mir ein Pferd dort  vor Ort ausgeliehen. Wir hatten eine schöne Zeit und viel Spass.

2013

Nach der Ausheilung der Fesselgelenksentzündung konnte ich im Jahr 2013 Willi durchgängig reiten. wir waren auf einer Fuchsjagd, auf drei Distanzritten und haben viele andere schöne Ausritte alleine, aber auch mit Freundinnen gemacht.

Der Beschlag mit den Duplos hatte sehr geholfen, seinen Trachtenzwang auszuheilen, aber war auch sonst unterstützend. Seine Hufe wurden insgesamt breiter und runder.

Als alles gut aussah, machte ich den Fehler, den Beschlag Anfang 2014 runterzunehmen, und ihn barhuf laufen zu lassen. Barhuf ist ja nun mal die natürlichste Art und auch rutschfest. Denn mit den Duplos ist Willi auf den nassen Wegen und Wiesen bei Ausritten und auch auf der Fuchsjagd sehr gerutscht. Die Hindernisse konnten wir garnicht springen, und da Willi zu dem Zeitpunkt auch noch nicht recht galoppieren konnte, sind wir im Renntrab über die Wiesen mit den Anderen herumgefegt. Die Kurven waren für uns sehr riskant.

Jedenfalls, es war wohl zu früh gewesen, dass ich ihm die Hufeisen Anfang 2014 wegnahm, denn nach einem halben Jahr ungefähr hatte er die Entzündung im Fesselträger.

Die Entzündung kroch von unten nach oben, die gesamte Vorderextremität Stück für Stück hoch. Wen wundert es, später mit dem Rückblick erkennt man es dann: Wenn man unten etwas verändert, verändert sich die gesamte Struktur der Extremität und alles muss sich umstellen.

2012

Im Juni hatte ich Willi erworben. Er stand in einem kleinen Offenstall und war dort sehr unglücklich.

Die Herde nahm ihn nicht auf, und so stand er einen Monat immer alleine bei Gewitter unter einem Baum. Ans Heu kam er auch kaum, da er stets fortgejagt wurde. Er hatte auch keinen Beistand von einem anderen Pferd. Nur eine Stute stalkte ihn und lief ihm ständig hinterher. Aber sie hatte ihm auch nicht helfen können, dass er ans Heu kam. Erst wenn wirklich keine anderes Pferd mehr am Heu stand, konnte er fressen.

Der Arme! Natürlich ist mir das nicht sofort aufgefallen, da ich ja nicht 24 Stunden im Stall war. Aber ich sah sehr wohl, dass Willi nicht glücklich war, er hatte traurige Augen. Und ich schob das erst auf die Umstellung, dann aber wurde erplötzlich dünner, ahtte auch eine ernsthafte Wunde und dann nach 2 Wochen beobachtete ich die Herde mehrere Stunden. Und dann sah ich, was geschah, und ich entschied mich bereits nach wenigen Tagen den Stall zu wechseln. eine Bekannte gab mir einen Tip und so fuhren mein Mann und ich dorthin und baten um einen Platz im Offenstall. Es ergab sich, dass eine Box mit Paddock gerade frei geworden war und wir griffen zu. Nun hatte Willi abends wieder seine Ruhe zum Fressen an seinem Heu, konnte in Ruhe schlafen und stand wieder geschützt als in jenem Jahr die schweren Gewitter nachts tobten und Bäume reihenweise entwurzelten.

Ganz erbärmlich sah er aus, als er ankam, ganz dünn, und schnell ging es ihm dort auf der Yellow rose Ranch besser, denn die Weiden sind dort üppig und das Gras sehr gehaltvoll. Gutes Heu und auch Stroh gibt es dort immer und zur freien Verfügung.

Kraftfutter und vor allem Hafer bauten ihn auf und kräftigten ihn wieder.

Schön war es dort. Leider ist der Stall recht voll, und die Stallgemeinschaft leider nicht so nett, wie man es sich wünscht.

Jedenfalls traf ich dort meine „beste Freundin“ – so heisst es ja. Und zusammen haben wir mit unseren Pferden schon einiges erlebt und mit ihr habe ich meine schönsten Erlebnisse und Wanderritte gehabt. Leider ist sie momentan woanders hingezogen, aber sie kommt bald wieder. Blöd nur, dass ihr Pferd leider unreitbar geworden ist. Auch sie hat leider eine Stute mit negativen Veranlagungen erworben. Man steckt eben nicht drin, egal wie gut die Abstammung auch sein könnte….

Wie dem auch sei, im Juli 2012 bat ich einen Huforthopäden sich Willis Trachtenzwang anzunehmen und diesen orthopädisch zu behandeln. Das tat er, und meinte es dann zu gut. Er wollte ihn und seinen Schiefstellung der Vorderextremität korrigieren. Das ging nach hinten los und Willi bekam einen Fesselgelenksentzündung.

Diese behandelte ich mit Strom. Dazu hatte ich mir ein Gerät dazu extra ausgeliehen. Die Wirkung war positiv. Das Wetter zu kalt, um täglich 1,5 Stunden ds Pferd zu bendlen. Im Dezember und im Januar bei bis zu minus 20 Grad stand ich mit Willi am Putzstand, oft von meinem Mann begleitet, der die Futterschlüssel hinhielt und dann wurde Willi gestromt. 10 Tage lang täglich, und dann als Wiederholung nach drei Wochen nochmal wieder für 10 Tage.

Seinem Wohlbefinden tat es wirklich gut. Es wirkte schmerzstillend und heilungsfördernd.

Danach war Willi dann auch bereit für das Aufbautaining und tatsächlich lahmfrei, bis zu dem Zeitpunkt, als ich ihm die Hufeisen wegnahm, und ihn wohl zu früh zu schnell belastete.

Zur Ausheilen des Trachtenzwangs hatte ich mich dann vom Huforthopäden verabschiedet und bin zu den konventionellen Mitteln zurückgekehrt. Nämlich einem Beschlag, aber einem Spezialbeschlag mit Duplos. Plastikeisen, die den Hufmechanismus fördern, weich und stossdämpfend wirken und den Huf auch im günstigen Fall weiten. Das hat bei Willi gewirkt.

Ich kenne auch andere Fälle, wo die Duplos dazu führen, dass sich die Trachten einziehen, also genau das Gegenteil bewirken. Das liegt wohl daran, wie das Pferd seien Huf belastet. Bei Willi hat es die Trachten gefördert, und zu einer Weitung des Hues geführt.

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